Hardware

Technik-Trend: Smart-TV

Während der Wer­bepause schnell die neuesten Nachrichten lesen, beim lang­weili­gen Fußball­spiel neben­bei sur­fen oder den Block­buster direkt auf den Fernse­hbild­schirm strea­men – alles mit der Fernbe­di­enung und alles mit einem Gerät. Smart-TVs sind die Zukunft des Fernse­hens! Viele LED TVs sind mit­tler­weile mit der Tech­nolo­gie aus­ges­tat­tet und machen den Fernse­her so zur vielfälti­gen Entertainment-Maschine.

Vom Fernse­her zum Smart-TV

Vor eini­gen Jahren entwick­el­ten sich die Handys vom ein­fachen Mobil­tele­fon zur Mul­ti­me­di­as­ta­tion mit Inter­ne­tan­schluss und quasi unbe­gren­zter Anzahl an Pro­gram­men. Die heuti­gen Smart­phones sind eigentlich mehr Com­puter als Tele­fon — eine ähnliche Entwick­lung wird nun auch bei den Fernse­hern angestoßen. Dank Inter­netverbindung und leis­tungs­fähiger Hard­ware lassen sich jetzt auch für den LED TV unzäh­lige Apps herun­ter­laden – egal, ob Face­book, Videotele­fonie, Wet­ter­bericht oder Nachrichten-Ticker. Doch auch das Sur­fen ist par­al­lel zum Fernse­hen möglich, obwohl die Steuerung mit Fernbe­di­enung noch ein wenig unkom­fort­a­bel erscheint. Für viele sind diese Funk­tio­nen nur Spiel­erei, doch einen wirk­lichen Mehrw­ert für den Film­genuss bieten die Smart-TVs auch: Stich­wort Onlinev­ideothek. Auf Abruf lassen sich Tausende von Spielfil­men und Serien auf entsprechen­den Por­talen legal und in bester HD-Qualität strea­men, als per­fekte Alter­na­tive, wenn das Fernseh­pro­gramm mal wieder nichts Inter­es­santes zu bieten hat. Auch die umfan­gre­iche Musik­samm­lung kann über das TV ver­wal­tet wer­den und erspart mitunter die Hifi-Anlage im Wohnz­im­mer. Noch sind die neuen Geräte nicht so etabliert, wie es die Smart­phones im Markt der Mobil­tele­fone sind, doch ein Blick auf das Ware­nange­bot der Händler offen­bart eine steigende Ten­denz in Rich­tung Smart-TV. So ist etwa der Großteil der LED TVs auf Otto.de bere­its mit Inter­net­zu­gang und vie­len weit­eren Zusatz­funk­tio­nen ausgestattet.

Fernse­hen mit Linux

Ermöglicht wer­den diese vielfälti­gen Möglichkeiten durch die allerneuste Hard­ware, die den Fernse­her eher auf das Niveau eines Com­put­ers hebt — auch in der Funk­tion­sweise. Denn genau wie im PC bildet auch hier ein Betrieb­ssys­tem mit Benutze­r­ober­fläche die Schnittstelle zwis­chen Men­sch und Mas­chine. Die Soft­ware wird bei den TVs, wie in der Elek­tron­ikbranche üblich, Firmware genannt und basiert bei den meis­ten Her­stellern auf Linux, bei eini­gen auch auf Googles Betrieb­ssys­tem Android. Alle Funk­tio­nen und Pro­gramme laufen über das OS, von der Medi­en­wieder­gabe über das Sur­fen bis hin zum Spie­len, von Zeit zu Zeit muss sich das Gerät also auf die neueste Ver­sion aktu­al­isieren. Das Betrieb­ssys­tem ermöglicht außer­dem bei vie­len Fernse­hern eine Verbindung zum Smart­phone oder zum Tablet PC, sodass beide Geräte auf diesel­ben Daten zugreifen kön­nen und sich das TV vom mobilen Gerät aus steuern lässt. Trotz zusät­zlicher Tech­nik und immer größeren Bild­di­ag­o­nalen hält sich der Trend, dass die Geräte immer flacher wer­den und die seitlichen Rän­der immer kleiner. Optis­che Ein­bußen hat man bei den neuesten Fernse­hern also trotz größerem Funk­tion­sum­fang nicht zu erwarten. Um den Kom­fort und die Möglichkeiten bei der Benutzung von Smart-TVs zu erhöhen, wird auch ein umfan­gre­iches Ange­bot an zusät­zlicher Hard­ware ange­boten, zum Beispiel kabel­lose Tas­taturen zum Sur­fen, 3D-Brillen für drei­di­men­sion­ale Filme oder eine Kam­era für Videotele­fonie. Momen­tan liegen die Preise für die Spitzen­mod­elle noch recht hoch, doch im Seg­ment der Mit­telk­lasse fallen die Preise bere­its und ermöglichen so den Zugang für die bre­ite Masse.

Be the first to comment - What do you think?  Posted by Computer-Freak - September 21, 2012 at 10:42 am

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Kaufberatung Beamer: Worauf muss man beim Kauf achten?

Ein Beamer ist eine preiswerte und dabei tech­nisch aus­ge­feilte Alter­na­tive zum Flach­bild­fernse­her. Eigentlich wur­den die han­dlichen Geräte entwick­elt, um im Business-Bereich bei Schu­lun­gen und Präsen­ta­tio­nen schnell vom Lap­top aus Pro­jek­tio­nen an die Wand zu wer­fen. Inzwis­chen haben Pri­vatan­wen­der erkannt, wie kom­fort­a­bel sich ein Heimkino mit dem Beamer ein­richten lässt.

 

 

Die Möglichkeiten der Beamer

Die Geräte wer­fen auch in einem nor­mal aus­geleuchteten Raum Videos im HD-Format an die Wand (oder besser doch die Lein­wand), mit einer Bild­di­ag­o­nale, der nur durch den Raum Gren­zen gesetzt wer­den, und dabei wirk­lich her­aus­ra­gen­den Kon­trasten. Natür­lich ist echtes HD-Fernsehen immer noch leicht überlegen, die Bil­dau­flö­sung eines Beam­ers kann im sel­ben Preis­bere­ich wie ein gün­stiger Fernse­her zum Beispiel nur 720 Zeilen gegenüber den 1.080 Zeilen des TV-Gerätes erzeugen.

Wofür man sich entschei­det, hängt hier von der Nutzung ab. Denn bei einem Videogame der Action-Klasse spielt die Größe eine Rolle, die nur der Beamer erzeugt, ebenso bei einer Fußballübertragung.

Wer sich also für den Beamer entschei­det, der immer­hin preiswert zu haben ist, schon weit unter 300 Euro, wird auf einige Eck­w­erte achten.

Die wichtig­sten Kri­te­rien beim Beamer-Kauf

Zunächst kann die Licht­stärke auss­chlaggebend sein, wenn der Beamer wirk­lich bei Tages­licht genutzt wer­den soll. Aber auch der Kon­trast und die Farb­treue spie­len für die lebensechte Bild­wieder­gabe eine große Rolle.

Die Hel­ligkeit wird in ANSI-Lumen angegeben. Hier gibt es Heimki­nobeamer mit 1.000 Lumen und Kon­trast­werten von 10.000 : 1, tages­licht­fähige Beamer wiederum erzeu­gen 2.000 Lumen, der Kon­trast liegt manch­mal nur bei 2.000 : 1. Wer eine wirk­lich hohe Auflö­sung wün­scht, entschei­det sich für Full-HD-Beamer, die in 1.080 x 1.920 Pixel auflösen. Damit ist jedes einzelne Haar sicht­bar. Diese Beamer sind beispiel­sweise per­fekt für die Wieder­gabe von Blu-rays geeignet, deren Vorzüge — der hohe Kon­trast und die Farbtiefe — mit dem Full-HD-Beamer vol­lends zur Gel­tung kommen.

Bei der Bild­gener­ierung gibt es drei Beamer-Prinzipien: LCD-Geräte bauen über eine interne Ein­heit das Bild ebenso auf, wie das ein LCD-Flachbildschirm tut, sortieren es also in einzelne Bild­punkte. Die DLP-Technik hinge­gen (Digital-Light-Processing) lässt das Licht über einen Chip mit zwei Mil­lio­nen Mikrospiegeln reflek­tieren, die in unter­schiedlicher Hel­ligkeit erscheinen, was für bessere Reak­tion­szeiten sorgt. Einige Nutzer glauben allerd­ings bei DLP einen Regen­bo­gen­ef­fekt beobachten zu kön­nen. Die dritte Klasse sind die LED-Beamer, die klein und leicht sind, eher für kleinere Bilder in dun­klen Räu­men entwick­elt wur­den, aber den­noch für Bild­schir­m­di­ag­o­nalen von 1,5 Metern aus­re­ichen. In der Auflö­sung erre­ichen sie nicht ganz die Qual­ität von LCD– und DLP-Geräten.

Ein wesentliches Kri­terium für Beamer sind die Lüfterg­eräusche. Diese wer­den von den Her­stellern in Dez­i­bel angegeben, hier kann es nicht leise genug sein. Bessere Beamer liegen zwis­chen etwas über 20 bis etwa 30 Dez­i­bel, was in etwa dem Geräusch eines leisen Gesprächs entspricht.

Per­sön­liche Empfehlungen:

Shop­tipp: Mer­ca­teo - Beamer

Blogtipp: Ler­nen mit iPad und Beamer

Blogtipp: Beamer Kauf­ber­atung

Be the first to comment - What do you think?  Posted by Computer-Freak - December 5, 2011 at 9:17 pm

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