Das Internet bestimmt immer mehr unseren Alltag und nimmt einen stetig größer werden Platz im Leben vieler Menschen ein. Ob in der Freizeit oder im Beruf – ohne eine stetige Verbindung ins Netz geht heute fast gar nichts mehr. Kein Wunder, dass auch immer mehr Personen versuchen, sich über das Internet selbst zu verwirklichen.
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Die Entwicklung eigener Apps ist ein reizvolles Thema für gestandene Entwickler wie für Neulinge auf dem Programmierfeld, die Apps zwar nutzen, aber noch nie selbst kreiert haben. Microsoft zeigt nun auf dem myApp-Webportal auf, wie eine eigene App in 30 Tagen entwickelt und — noch wichtiger — vermarktet wird.
myApp-Webportal auch für Einsteiger
Eine App zu entwickeln ist kein Kinderspiel, es gehört ein Verständnis für die zugrunde liegenden Programme dazu. Microsoft verspricht indes, dass auch Einsteiger Apps für Windows 8 und das Windows Phone entwickeln können. Fortgeschrittenen bietet das Portal eine beträchtliche Erweiterung ihrer Kenntnisse und Möglichkeiten an. Sie lernen auf dem myApp-Webportal, das Potenzial von Windows 8 vollständig zu nutzen. Sehr interessant sind die Erläuterungen zu den Vermarktungsmöglichkeiten und dem generellen Marktpotenzial von Apps über die Windows Plattform. Die Zeitdauer von 30 Tagen ist daher nicht unbedingt die benötigte Zeit, um überhaupt eine einfache App zu programmieren. Erfahrenere Entwickler erledigen das in Stunden oder wenigen Tagen. Vielmehr kann nach einem Monat beobachtet werden, ob der Markt die neue App “will” und was sich eigentlich damit verdienen ließe. Schon in den ersten vier Wochen hat Microsoft per Windows 8 über 40 Millionen Lizenzen verkauft.
Hotline zur Entwicklungsunterstützung
Wer Fragen zur Entwicklung hat, kann bei einer Hotline Unterstützung anfordern, was offenbar intensiv genutzt wird. Ein Sprecher von Microsoft Deutschland verwies im Dezember 2012 auf das große Interesse sowohl einzelner Entwickler als auch großer Unternehmen, die allesamt Apps entwickeln und teilweise vermarkten möchten. Die Vermarktung ist nicht zwingend, denn gerade im Business-Bereich werden Apps vielfach für den Eigenbedarf benötigt. Hersteller und Dienstleister aus verschiedensten Technik-Sektoren nutzen schon länger Spezial-Apps nur für interne Anwendungen, die sie nun auch selbst entwickeln können. Dennoch verweist der deutsche Entwicklungsdirektor von Microsoft Peter Jaeger auf die Möglichkeiten des Microsoft-Ökonomiesystems. Wer eine gängige App entwickelt hat, kann diese über das myApp-Webportal in hundert Sprachen der Welt vertreiben. Die Vermarktung übernimmt im Prinzip Microsoft, die App-Programmierer werden am Erlös mit maximal 80 Prozent beteiligt. Das Informations– wie Supportangebot vom MSDN — Deutschlands Microsoft Developer Network — fällt umfangreich aus, denn myApp ist eine kostenlose Anlaufstelle für das gebündelte Wissen zur App-Entwicklung für Windows 8 sowie Windows Phone. Diese Informationen stellt das Portal in 30 Abschnitten bereit, die Newcomer durchaus in 30 Tagen durcharbeiten können. Denn es wird von Grund auf begonnen, die erste Planung und Konzeption gehören ebenso dazu wie jeder Entwicklungsschritt, ein Vorschlag zu Finanzierungsmodellen (App-Entwicklung kostet auch Geld) und schließlich das Einstellen in den Store von Windows. Während der Entwicklung greifen die Programmierer auf die MSDN-Ressourcen zu, also SDKs, alle benötigten Entwicklungswerkzeuge, Fachartikel und Codebeispiele. Den letzten Schliff erhalten Programmierer auf den App Developer Days, die das Selbststudium sinnvoll ergänzen.
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Apps, Internet
Mit einer SSL-Verschlüsselung stellen die Betreiber einer Webseite die Sicherheit der Datenübertragung her und erzeugen gleichzeitig bei den Besuchern großes Vertrauen. Banken, Behörden, Unternehmen und selbst Suchmaschinen nutzen längst standardmäßig eine SSL-Verschlüsselung, für Online-Shops gilt sie inzwischen ebenfalls als unverzichtbar. Die entsprechenden Verschlüsselungstools und dazu das passende SSL Zertifikat können in unterschiedlichen Stufen erworben werden.

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Notwendigkeit der SSL-Verschlüsselung
Die SSL-Verschlüsselung ist die sicherste Form der elektronischen Verschlüsselung, sie basiert auf dem hybriden Verschlüsselungsprotokoll Secure Sockets Layer, das inzwischen als TLS (Transport Layer Security) weiterentwickelt wurde. Technisch stellt jeder Client gegenüber dem Server eine Verbindung her, wonach sich der Server dem Clienten gegenüber authentifiziert. Anschließend tauschen beide Seiten Schlüssel aus, die so sicher sind, dass sie aktuell durch einen Hackerangriff nicht berechnet werden könnten. Während der gesamten Datenverbindung werden die Informationen ausschließlich per SSL-Verschlüsselung übertragen, die als praktisch absolut sicher gilt. Natürlich gibt es dennoch Hackerangriffe auf gesicherte Seiten, diese knacken aber niemals eine SSL-Verschlüsselung, sondern nutzen andere Einfallstore in einen Rechner wie Phishing, Viren oder Trojaner. Daher vertrauen Menschen weltweit einer SSL-Verschlüsselung und geben kaum noch ohne die Kennzeichnung über ein SSL Zertifikat sensible Daten preis.
Wo erhalten Webseitenbetreiber das SSL Zertifikat?
Die Zertifikate werden von privaten Firmen, wie PSW GROUP, angeboten, die vorab die Identität des Kunden prüfen. Mit dem anschließend vergebenen SSL Zertifikat kann der Webseitenbetreiber gegenüber jedem Besucher seiner Seite seine Glaubwürdigkeit und die Sicherheit der Datenübertragung belegen. Standardmäßige SSL Zertifikate nutzen eine Verschlüsselung von 256 bit, wobei der Schlüssel selbst 2.048 bit lang sein kann. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass jeder gängige Browser das SSL Zertifikat akzeptiert. Es gibt auch andere Formen der Verschlüsselung, die aber nicht in jedem Fall unterstützt werden. Wer also ein SSL Zertifikat erwirbt, sollte auf gewisse Standards achten. Die Zertifikate gibt es in mehreren Stufen, die — anbieterabhängig — zum Beispiel wie folgt klassifiziert werden:
- Domain validated für private Seiten, Blogs, Foren oder einen Intranet Mailserver: preiswert und mit Logo versehen, aber ohne Personenangaben und grüne Adressleiste
- Organization validated für gewerbliche Seiten, Online-Shops oder Webmail: etwas teurer, mit Personen– beziehungsweise Firmenangaben, Logo und ohne grüne Adressleiste
- Extended validated für Online-Banking, große Shops und Unternehmensseiten: die teuerste, aber auch vertrauenswürdigste und sicherste Lösung mit allen Angaben im Zertifikat und grün unterlegter Browserzeile.
Die Extended Validation nutzen zum Beispiel Banken und immer mehr Online-Shops, die grüne Browserzeile ist nicht zu kopieren. Der Zertifikate-Anbieter hat den Kunden sehr umfangreich überprüft, die SSL-Verschlüsselung ist praktisch unknackbar.